Die Heizung ist der größte Kostenfaktor in den meisten Haushalten — und genau hier kann Loxone am meisten helfen. Kein smartes Thermostat, an dem Sie in einer App drehen: ein lernendes System, das Raum für Raum, angepasst an Ihre tatsächliche Anwesenheit, heizt und kühlt — von selbst.
📚 Loxone Artikelserie
- Übersicht — was sind die Vorteile?
- Loxone Lichtsteuerung — im Detail
- Heizungs- & Klimaautomatik (dieser Artikel)
- Beschattung und Rollladensteuerung (bald)
- Loxone Sicherheitssystem (bald)
- Loxone Energiemanagement (bald)
Was macht das anders als ein smartes Thermostat?
Wenn Sie von einem smarten Thermostat gehört haben, denken Sie wahrscheinlich daran: Sie geben die gewünschte Temperatur per App ein, legen vielleicht Zeitpläne fest. Das ist nützlich — aber Loxone kann weit mehr.
Ein smartes Thermostat misst die Temperatur an einem einzigen Punkt und schaltet einen einzigen Heizkreis ein und aus. Loxone hingegen verwaltet den gesamten Wohnkomfort des Hauses in einem: jeden Raum als eigene Zone, abgestimmt mit Beleuchtung, Beschattung und dem aktuellen Wetter. Das „Gehirn" des Systems, der Loxone Miniserver, führt nicht nur Befehle aus — er entscheidet auf Basis der tatsächlichen Situation.
Als Installateure erleben wir das am deutlichsten: Nach der ersten Heizsaison sagen die Kunden in der Regel, dass sie sich weniger um die Heizung gekümmert haben als zuvor — und trotzdem hat sie immer die richtige Temperatur empfangen.
1. Zonenweise, anwesenheitsbasierte Heizung
Loxone behandelt jeden Raum als eigenständige Zone. Das Wohnzimmer soll tagsüber geheizt werden, wenn Sie sich dort aufhalten; das Schlafzimmer lieber abends; das Gästezimmer soll nicht unnötig laufen, wenn niemand darin ist.
Das System tut das nicht nach Zeitplänen, sondern entscheidet auf Basis von Präsenzsensoren und der tatsächlichen Wohnungsnutzung. Ist ein Raum leer, schaltet es automatisch in den Sparmodus — und wenn jemand erkannt wird, steigt es auf die Komforttemperatur zurück. Sie müssen nichts einstellen.
2. Es lernt — kein Programmieren nötig
Bei den meisten „smarten" Heizungen müssen Sie zu Beginn Zeitpläne festlegen: wann Sie zuhause sind, wann Sie weggehen, wann die Temperatur steigen soll. Diese müssen Sie ständig aktualisieren, wenn sich Ihr Tagesablauf ändert.
Loxone macht das anders. Es lernt den Lebensrhythmus: Es bemerkt, wann Sie üblicherweise nach Hause kommen, und richtet das Vorheizen darauf aus. Wenn Sie gehen — per Telefon-GPS oder dem manuellen „Ich bin auf dem Weg" Signal — schaltet das System in den Sparmodus, damit Sie kein leeres Haus heizen.
Das Ergebnis: Sie werden immer warm empfangen, wenn Sie eintreten, verschwenden aber keine einzige Kilowattstunde, solange Sie nicht zuhause sind.
3. Funktioniert mit jeder Wärmequelle
Eine der häufigsten Fragen: „Ist das nur für Neubauten, oder kann es auch meine bestehende Heizung steuern?"
Die Antwort: Loxone ist kein Ersatz, sondern eine Steuerungsschicht. Es sitzt über dem bestehenden System und steuert es — unabhängig davon, welche Wärmequelle Sie haben:
- Gaskessel, Brennwertkessel — klassische Lösung; Loxone steuert präzise das Ein-/Ausschalten und die Temperatureinstellung
- Wärmepumpe (Luft-Wasser, Erdwärme) — energieeffiziente Kombination; Loxone weiß, wann es sich lohnt, die Wärmepumpe und wann die elektrische Zusatzheizung zu betreiben
- Fußbodenheizung — hier ist das System besonders stark, weil Fußbodenheizungen langsam reagieren; Loxone arbeitet mit Vorlauf und berücksichtigt, dass der Boden aufheizen muss, bevor er angenehm wird
- Radiatorheizung mit Thermostatköpfen — raumweise Steuerung mit kabelgebundenen oder Air (kabellosen) Thermostatköpfen
- Elektrische Heizpaneele — Direktsteuerung
- Klimaanlage / Split-Geräte — zum Heizen und Kühlen; Loxone steuert sie in Abstimmung mit der Beschattung
4. Heimkommen-Erkennung, Außentemperatur und Vorhersage
Die Heizungsautomatik von Loxone arbeitet nicht in einer geschlossenen Blase — sie beobachtet auch die Außenwelt:
Telefonstandort: Wenn Sie auf dem Weg nach Hause sind, kann das System das erkennen — und startet rechtzeitig das Aufheizen, sodass beim Eintreten genau die richtige Temperatur wartet. Kein überflüssiges Heizen den ganzen Tag, und trotzdem immer ein warmes Zuhause.
Außentemperatur und Wettervorhersage: Nähert sich draußen eine Kaltfront, startet Loxone die Heizung früher. An milden Tagen arbeitet der Kessel automatisch weniger. Das alles läuft im Hintergrund — Sie spüren nur, dass es zuhause immer angenehm ist.
5. Im Sommer auch Kühlung — dasselbe System
Wohnkomfort ist nicht nur eine Winterfrage. Im Sommer ist die Klimasteuerung genauso wichtig — und Loxone ist auch hier mit den anderen Systemen abgestimmt.
Die Kühllogik von Loxone ist hierarchisch: Zuerst setzt es auf die Beschattung, und schaltet die Klimaanlage erst dann ein, wenn die Beschattung nicht mehr ausreicht. Das ist nicht nur komfortabel — energetisch ist es auch deutlich effizienter.
In der Praxis sieht das so aus: Bei starker Sonneneinstrahlung lässt Loxone automatisch die Rollläden herunter, damit die Wohnung sich nicht aufheizt. Wenn der Raum trotzdem eine bestimmte Temperatur erreicht, startet die Klimaanlage genau dort und dann — nicht früher, nicht woanders.
Wie viel spart man damit?
Die größte Ersparnis entsteht dadurch, dass Sie leere Räume und leere Stunden nicht mehr heizen. Den Erfahrungen nach:
💡 Die genaue Ersparnis hängt immer vom jeweiligen Haus ab: die Qualität der Isolierung, die aktuelle Wärmequelle, die Hausgröße und der Lebensstil beeinflussen alle das Ergebnis. Deshalb nennen wir keine zufällige Zahl — beim Vor-Ort-Termin besprechen wir realistisch, womit Sie in Ihrem Fall rechnen können.
Loxone Tree oder Air? Für Neubau und Bestandsgebäude
| Loxone Tree (kabelgebunden) | Loxone Air (kabellos) | |
|---|---|---|
| Am besten wann? | Neubau, größere Sanierung | Bestandsgebäude, nachträglicher Einbau |
| Installation | Mit Kabelverlegung | Ohne Stemmarbeiten |
| Thermostatköpfe, Sensoren | Kabelanschluss | Batteriebetrieben, auch ohne Stemmarbeiten montierbar |
| Zuverlässigkeit | ✓ Maximal | ✓ Ausgezeichnet (verschlüsselte 868-MHz-Frequenz) |
| Kombinierbar? | Ja — beide können gleichzeitig verwendet werden | |
Wenn Sie jetzt bauen oder eine größere Renovierung planen, ist der Einbau der Heizungsautomatik jetzt die sauberste und kostengünstigste Lösung — die Kabelverlegung geschieht ohnehin. Im Bestandsgebäude können Sie mit der Air-Lösung die Heizung nachträglich smart machen — Thermostatköpfe und Sensoren lassen sich ohne drastische Umbaumaßnahmen montieren.
🏠 Mehr dazu: Smart Home im Bestandshaus, ohne Stemmen →
Für wen empfehlen wir das?
Loxone Heizungsautomatik lohnt sich, wenn:
- Sie gerade bauen und die Heizungssteuerung von Anfang an einplanen möchten (Tree)
- Sie Ihr Bestandsgebäude smart machen möchten, ohne Wände aufzureißen (Air)
- Sie Fußbodenheizung haben und diese optimal nutzen möchten
- Sie eine Wärmepumpe haben und deren Effizienz maximieren möchten
- Im Sommer auch die Klimasteuerung wichtig ist und Sie nicht wollen, dass die Anlage unnötig läuft
- Sie viel reisen oder oft außer Haus sind und wichtig finden, dass die Heizung nicht sinnlos läuft
Fragen? Wir schauen es uns bei Ihnen vor Ort an
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📚 Loxone Artikelserie — Fortsetzung
- Übersicht — was sind die Vorteile?
- Loxone Lichtsteuerung — im Detail
- Heizungs- & Klimaautomatik (dieser Artikel)
- Beschattung und Rollladensteuerung (bald)
- Loxone Sicherheitssystem (bald)
- Loxone Energiemanagement (bald)