Einer der unmittelbar spürbarsten Vorteile von Smart-Home-Systemen ist die Lichtsteuerung — spürbar bei jedem Betreten eines Raumes. Loxones Ansatz unterscheidet sich grundlegend von Smart-Bulbs und einfachen Zeitschaltern: Das System versteht Kontext und handelt entsprechend.

📚 Loxone Artikelserie

  • Übersicht — was sind die Vorteile?
  • Loxone Lichtsteuerung — im Detail (dieser Artikel)
  • Loxone Heizungs- & Klimaautomatik (bald)
  • Beschattung und Rollladensteuerung (bald)
  • Loxone Sicherheitssystem (bald)
  • Loxone Energiemanagement (bald)

Was unterscheidet Loxone von Smart-Bulbs?

Smart-Bulbs (Philips Hue, IKEA Trådfri etc.) sind komfortable Lösungen — aber sie machen im Grunde einzelne Lampen steuerbar, aus separaten Apps, als separate Systeme. Loxone hingegen verwaltet die gesamte elektrische Infrastruktur des Hauses in einer einzigen Logik.

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Nicht die Lampe ist smart — sondern das System

Jede herkömmliche 230V-Leuchte, LED-Streifen oder Halogenlampe ist steuerbar. Spezielle Smart-Bulbs sind nicht nötig.

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Alles ist verbunden

Die Beleuchtung weiß, ob die Rollläden unten sind, ob jemand schläft, ob draußen ein Sturm ist — und reagiert entsprechend.

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Eine App — alle Lampen

Sie brauchen keine 3 verschiedenen Apps für unterschiedliche Räume. Die Loxone App steuert alles aus einer Oberfläche.

Kein Standby-Verbrauch

Smart-Bulbs verbrauchen ständig Strom (1–2W Standby). Loxone-Relais oder -Dimmer schalten exakt dann, wenn nötig.

1. Anwesenheitserkennung — der Schlüssel zur Automation

Die Basis der intelligenten Loxone-Beleuchtung ist die Anwesenheitserkennung. Das ist kein einfacher Bewegungsmelder: Loxones eigene Sensoren kombinieren PIR und Mikrowellentechnologie, sodass sie auch stehende Personen erkennen — zum Beispiel jemand, der am Schreibtisch sitzt und arbeitet.

Anwesenheitserkennung — wie entscheidet das System?
👁 Presence Sensor Miniserver Jemand da? Wie hell ist es draußen? JA Licht AN an Tageslicht angepasst NEIN Licht AUS automatisch nach Timer Dimmen nach Tageszeit morgens: kaltes Licht · abends: warm Wenn draußen schon hell genug → schaltet nicht ein (Luxmesser)

💡 Lux-Sensor-Integration: Loxone erfasst auch die Menge des natürlichen Lichts. Wenn an einem sonnigen Vormittag genug Licht hereinkommt — schaltet das System das Licht nicht ein, selbst wenn Sie den Raum betreten. Es schaltet nur dann, wenn es wirklich nötig ist.

2. Dimmen — das richtige Licht, im richtigen Moment

Loxone schaltet nicht nur ein und aus — es dimmt. Das bedeutet: Die Lichtintensität ist stufenlos zwischen 0–100 % regelbar, und das System tut dies automatisch, angepasst an die jeweilige Situation.

30–60%
weniger Lichtverbrauch — Anwesenheit + Dimmen kombiniert
0–100%
stufenlose Helligkeitsregelung, kein Flackern
2–5×
längere LED-Lebensdauer bei gedimmtem Betrieb
Dimmkurve über einen Tag (Beispiel — Wohnzimmer)
0% 50% 100% 6:00 8:00 12:00 17:00 20:00 23:00 Morgenroutine ~55% Niemand zu Hause → aus Vormittag zu Hause — 100 % Abends ~60 % Schlafenszeit ~15 %

3. Stimmungen und Szenen — eine Berührung, alles ändert sich

In Loxone können Sie Szenen (auch Stimmungen genannt) erstellen, die gleichzeitig Licht, Rollläden, Heizung und sogar Musik steuern. Einmal einrichten — und danach ein Knopfdruck (oder automatisch) verändert den gesamten Raumul.

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Morgen

Sanftes Aufhellen, kaltweißes Licht, Rollläden fahren langsam hoch

💼

Arbeit

100 %, kaltweißes Licht im Büro — energiegebend, konzentrationsfördernd

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Film

Gedämpftes, warmes Licht, Rollläden runter, TV-Hintergrundbeleuchtung an

🍽️

Abendessen

Warmes Esstisch-Licht, Küche volle Helligkeit, Wohnzimmer-Stimmungslicht

😴

Schlafen

Alle Lampen aus, 30 Minuten vor dem Schlafen sanftes Abdimmen

🎉

Gäste

Warmes, mittleres Licht im ganzen Haus — freundlich, einladend

🎭 Szenen aktivieren: Stimmungen lassen sich aus der App, einem in der Wand verbauten Touch-Schalter, per Sprachsteuerung (Alexa), nach Tageszeit oder Ereignis automatisch starten — sogar beim Öffnen der Garage oder Eingangstür.

4. Human Centric Lighting — Licht, das Ihrem Rhythmus folgt

Wissenschaftliche Studien bestätigen eindeutig: Licht- Farbtemperatur und Intensität haben direkten Einfluss auf Wachheit, Konzentration und Schlafqualität. Loxone kann das automatisieren — das nennt sich Human Centric Lighting (HCL)-nek.

Lichtfarbe nach Tageszeit — Human Centric Lighting
6:00 10:00 14:00 18:00 22:00 6500K — kaltes Blau energiegebend 4000K — neutrales Weiß 2700K — warm entspannend Loxone passt die Farbtemperatur automatisch und kontinuierlich an — ohne Programmierung

🔬 Was wird für HCL benötigt? Ein Tunable-White-LED-System (verstellbares Weiß) ist nötig — mit separaten warm- und kaltweißen LED-Kanälen. Loxone steuert es per DALI, DMX oder 0–10V Dimmerkanälen. Bei bestehenden, herkömmlichen LEDs mussz nem elérhető, de a Anwesenheitserkennung und Dimmen funktionieren auch dann vollständig.

5. Welche Lampen können gesteuert werden?

Ein großer Vorteil von Loxone: es bindet sich nicht an einen bestimmten Lampentyp. Die System-Ausgänge können über verschiedene Protokolle und Geräte nahezu jede Lichtquelle steuern.

Lampentyp / System Steuerbar? Dimmen Hinweis
Herkömmliche 230V-Lampe / LED Trailing/Leading edge Die meisten LEDs werden dimmbar
LED-Streifen (12/24V) PWM RGB und Tunable White
DALI-Systeme Digital, präzise Für Büro- und Premium-Installationen
DMX-Lichtanlagen Farbig, auch Show-Beleuchtung
Philips Hue / Smart-Bulbs Integrierbar, aber nicht nötig
Leuchtstoffröhren (alt) AN/AUS Dimmen nicht möglich

6. Wie wird das System installiert?

Die Loxone-Lichtsteuerung besteht aus Modulen im Elektroverteiler — diese empfangen und steuern die Lichtstromkreise. Die an den Wänden sichtbaren Schalter sind Touch-Schalter oder Drucktaster, die Signale an den Miniserver senden — sie schalten selbst keinen Strom, sondern melden nur die Absicht.

Physischer Systemaufbau — Loxone Tree (kabelgebunden)
Verteilerkasten Miniserver Logik / Steuerung Dimmer Ext. 8 Dimmer-Kanäle Relay Ext. 14 Relais-Kanäle 👁 Sensoren Anwesenheit / Lux-Sensor Tree-Bus 🔲 Schalter Touch-Schalter / Touch Pure 💡 Lampen am Dimmer-Ausgang 🔌 Geschalteter Kreis am Relais-Ausgang

🔌 In ein Bestandshaus? Wenn Sie keine Kabel verlegen wollen: Loxone Air Dimmer und Relais kommunizieren kabellos (868 MHz) mit dem Miniserver — sie passen in bestehende Schalterdosen, neben den bestehenden Kabeln. Mehr dazu: Smart Home im Bestandshaus, ohne Stemmen →

Zusammengefasst: Was bekommen Sie mit Loxone-Lichtsteuerung?

Loxone ist kein teurer Schalter — sondern ein denkendes Lichtsystem, das aus Ihren Gewohnheiten lernt, Tageslicht, Uhrzeit und Anwesenheit berücksichtigt — und das Licht entsprechend steuert. Sie genießen einfach das Ergebnis.

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📚 Loxone-Serie — Fortsetzung

  • Übersicht — was sind die Vorteile?
  • Loxone Lichtsteuerung — im Detail (dieser Artikel)
  • Loxone Heizungs- & Klimaautomatik (bald)
  • Beschattung und Rollladensteuerung (bald)
  • Loxone Sicherheitssystem (bald)
  • Loxone Energiemanagement (bald)

Häufige Fragen

Müssen alle Lampen bei einer Loxone-Installation getauscht werden?

Nein. Die meisten herkömmlichen 230V-Lampen und LED-Streifen lassen sich über Loxone-Dimmer und Relais steuern. Smart-Bulbs sind nicht nötig — das System selbst macht bestehende Lampen smart.

Was ist Human Centric Lighting und kann Loxone das?

Human Centric Lighting (HCL) passt die Lichtfarbtemperatur an die Tageszeit an: morgens kaltes, energiegebendes Licht, abends warmes, entspannendes Licht. Loxone unterstützt das mit Tunable-White-LEDs, gesteuert per DALI, DMX oder 0–10V-Dimmer rendszerekkel.

Welche Anwesenheitssensoren nutzt Loxone?

Loxone produziert eigene Presence-Sensor-Geräte, die eine Kombination aus PIR- und Mikrowellensensoren nutzen — sie erkennen auch stehende Personen, im Gegensatz zu herkömmlichen Bewegungsmeldern.

Lässt sich die Loxone-Beleuchtung per Sprache steuern (Alexa, Google)?

Ja. Loxone integriert sich nativ mit Amazon Alexa und Apple HomeKit. Google Home wird nicht direkt unterstützt, ist aber über Drittanbieter-Lösungen (z. B. Homebridge) realisierbar.

Wieviel Energieeinsparung bringt die Loxone-Lichtsteuerung?

Nach unserer Erfahrung sinkt der Beleuchtungs-Energieverbrauch um 30–60 %, da Lampen nur dann und so hell brennen, wie nötig — Anwesenheitserkennung und Dimmen kombiniert.